"In Frauenfragen firm", Über den YWPA-Award, Quelle: Hanauer AnzeigerZwei Schülerinnen erhalten Zontas „Young Women in Public Affairs Award" Hanau. Eine Riege engagierter, junger Damen folgte dem HA-Aufruf, sich an der Ausschreibung des Zonta-Clubs zum „Young Women in Public Affairs Award" zu beteiligen. Seit einigen Jahren vergibt die international tätige Serviceorganisation für Frauen diesen Preis an Mädchen, die sich in besonderem Maße für das Gemeinwesen einsetzten. 2008 suchten die Hanauer Zontien erstmals eine eigene Preisträgerin aus dem Main-Kinzig-Kreis - und fanden mit Anna Katharina Alexia Großmann (19) aus Bruchköbel und Larissa Silke Palm (17) aus Freigericht gleich zwei Gewinner, die in der kleinen Parkwirtschaft Wilhelmsbad vor rund 50 Gästen geehrt werden konnten. Um sich für die Auszeichnung zu qualifizieren, galt es zuerst, mehrere Bewerbungshymnen zu überwinden. Neben einer detaillierten Übersicht über soziales Engagement innerhalb und außerhalb der Schulgemeinde mussten die Bewerberinnen beispielsweise Essays zur Stellung der Frau in Deutschland und der Welt verfassen, sich außerdem um Empfehlungsschreiben ihrer Lehrer bemühen. Es waren auch Pädagogen, die die Mädchen überhaupt auf den Preis aufmerksam gemacht hatten. „Schule fördert heute soziale Leistungsbereitschaft", so Zonta-Präsidentin Dr. Irmhild Richter - auch im Hinblick auf die alltäglichen Verdienste Großmanns und Palms innerhalb ihrer beiden Schulgemeinden. „Sie bringen beide wirklich großen Einsatz um das Allgemeinwohl", fasste Richter das Juryvotum für den Doppelsieg zusammen. Sowohl Großmann, die die Hanauer Karl-Rehbein-Schule besucht, als auch Palm, Elevin der Kopernikusschule in Freigericht, seien an Streitschlichtung interessiert, engagierten sich innerhalb ihrer Kommunen für soziale Zwecke, betreuten jüngere Schüler, setzten sich für Völkerverständigung ein, leiteten religiöse Jugendgruppen und sammelten Spenden für Bildungsprojekte in Afrika. Beide Siegerinnen erhielten neben einer Urkunde auch einen Scheck über 250 Euro. Da die Hanauer Zontien allerdings nur ein Mädchen für den Folgewettbewerb weiter melden dürfen, musste schließlich doch eine eindeutige Entscheidung fallen. Diese sei den Preisrichtern sehr schwer gefallen, wie Richter betonte. „Letztendlich werden wir Anna den Vorrang geben, weil sie in ihren Bewerbungsunterlagen das Thema „Internationale Frauenförderung" noch etwas ausführlicher diskutierte, als ihre Mitbewerberin Larissa", so die Präsidentin, „das war allerdings bereits der einzige Unterschied!" Maryanto Fischer www.zonta-hanau.de
Anna Großmann, Dr. Irmhild Richter und Larissa Palm (Zweite, Dritte und Fünfte von links) zur Preisverleihung in Wilhelmsbad. Foto: Fischer |
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