Zonta ist ein überparteilicher, überkonfesssioneller und weltanschaulich neutraler Zusammenschluß berufstätiger Frauen in Führungspositionen. Gegründet am 8. November 1919 in Buffalo, N.Y. unter Führung der Theaterkritikerin und Feuilletonistin Marian de Forest und der Verlegerin und Menschenrechtlerin Mary E. Jenkins, ist Zonta heute weltweit in 71 Ländern vertreten, mit ca. 34.000 Mitgliedern in mehr als 1.200 Clubs. Internationale OrganisationClubs einer Region sind in Areas zusammengefasst. Mehrere Areas bilden einen Distrikt, z.Zt. 30 weltweit. Die Gesamtinteressen von Zonta International vertritt der Internationale Vorstand, mit einer Internationalen Präsidentin. Sitz von Zonta International ist Chicago, Illinois, USA. Zonta ist demokratisch aufgebaut. Alle Funktionen werden für zwei Jahre gewählt. In den ungeraden Jahren finden die Distrikt Konferenzen statt, in den geraden Jahren die „International Convention“, die Mitgliederversammlung aller Zontians weltweit. Auf diesen Konferenzen werden die Vorstände gewählt, und die Richtlinien für die weitere Arbeit abgestimmt und festgelegt. Außerdem bietet die Internationale Convention den Zontians weltweit eine Möglichkeit, sich international kennenzulernen, wiederzutreffen und auszutauschen. Bei Zonta zeigt sich die Vielfalt der Kulturen. Stimme bei der UN und dem EuroparatZonta International hat bei den Vereinten Nationen die größten Mitwirkungsrechte, die eine nichtstaatliche Organisation (Non Governmental Organization, NGO) erlangen kann. Dieses umfassende Konsultativrecht beim Wirtschafts- und Sozialrat, dem für die nichtstaatlichen Organisationen zuständigen UN-Hauptorgan, haben 100 der etwa 1.600 NGOs. Als NGO mit konsultativem Status arbeitet Zonta International außerdem seit 1983 aktiv beim Europarat mit. Bei den ECOSOC zugeordneten Spezial- und Sonderorganisationen, die sich mit den vorrangigen Zielen von Zonta International befassen, besteht konsultativer Status Zonta International FoundationZu den Zielen von Zonta International gehört die berufliche Förderung junger Frauen. Dazu werden jährlich weltweit Stipendien und Preise vergeben: Amelia Earhart Fellowship Award für Forschung in Luft- und Raumfahrt; seit 1938 Derzeitige internationale Serviceprojekte:
|
|||
